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Migration

Lebensmittelkontaktmaterialien wie z. B. Lebensmittelverpackungen schützen den darin befindlichen Inhalt. Sie sind mit Informationen versehen, sowohl für Verbraucher als auch für die gesamte Lieferkette bis zum Einzel-, Groß-, und Außenhandel. Als Verpackungsmaterial wird Kunststoff, Pappe/Papier/Karton, Aluminium, Weißblech, Glas und Verbundfolie eingesetzt. Ohne eine geeignete Verpackung sind viele Lebensmittel nicht lagerfähig und somit nicht vermarktungsfähig. Im Supermarktregal sehen Verbraucher zuerst die Verpackung.

Bei der Migrationsprüfung geht es darum, dem Übergang von Inhaltsstoffen angrenzender Materialien nachzuweisen. Die Definition für die lebensmittelrechtliche Konformität von Packstoffen lautet sinngemäß:
Materialien und Gegenstände müssen so hergestellt sein, dass ihre stofflichen Bestandteile unter den normalen und vorhersehbaren Verwendungsbedingungen nur in so kleinen Mengen in ein Lebensmittel migrieren, dass sie die Gesundheit nicht gefährden und das Lebensmittel hinsichtlich Geruch und Geschmack nicht beeinträchtigen.

Anwendung unserer Migrationszellen

Migrationsprüfungen werden als Simulationsexperimente durchgeführt. Diese werden am besten durchgeführt unter Nutzung von Migrationszellen. Es hat sich bewährt, nicht mit Migrationszellen einer bestimmten Einheitsgröße zu arbeiten, sondern dem Problem angemessene Zellen unterschiedlichster Größen und Materialien einzusetzen.
Der Vorteil einer Migrationszelle liegt darin, dass wirklich der einseitige Kontakt ohne Schnittkanten oder sonstigen Effekten nachgestellt werden kann. Zur Erzielung vergleichbarer Ergebnisse werden die Prüfungen unter standardisierten Testbedingungen, wie Testdauer, Testtemperatur und Testmedium (Lebensmittelsimulanz) durchgeführt, die den ungünstigsten und vorhersehbaren Verwendungsbedingungen des Materials oder Gegenstands aus Kunststoff entsprechen.
Für die Messung der Migration von migrationsfähigen Stoffen aus Verpackungsmaterialien bedarf es eines guten analytischen und labortechnischen Knowhows, um z.B. auf Basis hochauflösender GC- bzw. LC- und gekoppelter Massenspektrometrie verlässliche Analysendaten zu erhalten.

Auch im Bereich der Sensorik finden unsere Migrationszellen in Kombination mit einem Geschmackstest-Set bzw. dem Geruchstester nach Scharfenberger Anwedung.

Aktuell stehen drei verschiedene Systeme zur Verfügung:

Migrationszellen-System Siegwerk (Sieg-Mi-Flex)

Das beliebteste Produkt ist das „Migrationszellen System-Siegwerk (Sieg-Mi-Flex)“. Durch den modularen Aufbau ist es möglich, verschiedene Größen und Stärken von Verpackungen unterschiedlichster Materialbeschaffenheit mit allen flüssigen und festen Lebensmittelsimulanzien zu einer dichten Migrationskammer zu montieren.

Migrationszellen-System MigraCubicle

Das Migrationszellen-System MigraCubicle gibt es ebenfalls für unterschiedliche Prüfstückgrößen. Gerne werden diese Glaszellen bei der Prüfung mit den Lebensmittelsimulanzien MPPO (Tenax®), 3%iger Essigsäure und Öl verwendet.

 

Migrationszelle Migra-Zell-Typ-A

In der Migrationszelle Migra-Zell-Typ-A kann man mit dem Oberflächen-/Volumenverhältnis von 2,5 dm² Lebensmittelkontaktfläche zu 125 ml Prüflebensmittel (Simulanz) arbeiten nach der Norm EN1186-1-2002.

 

 

 

 

 

 

 

 
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